Wir hatten bereits über die Informationen des AQUA-Instituts zur Erprobung des neuen XML-Exportformats für die externe stationäre Qualitätssicherung informiert. Dies betrifft

1. den Sonderexport für die Follow Up Leistungsbereiche gemäß Anlage 2 der QSKH Richtlinie (Endoprothetik Hüfte und Knie sowie die Leistungsbereiche Geburtshilfe und Neonatologie) sowie

2. die Erprobung des XML-Exportformats für alle übrigen Leistungsbereiche der ESQS gemäß Anlage 1 der QSKH Richtlinie.

Das unter www.sqg.de/datenservice/spezifikationen-downloads/verfahrensjahr-2012 (Pfad: Verfahrensjahr 2012-> XML Sonderexport/Erprobung) enthaltene Merkblatt wurde von AQUA aktualisiert.

Seite 2 des Merkblatts enthält nun den Hinweis, dass im Rahmen der Sonderexporte der Follow Up Leistungsbereiche keine Daten von Nicht-GKV Versicherten exportiert werden dürfen. Dies soll über eine Datenprüfung beim Leistungserbringer sichergestellt werden.

Es ist vorgesehen, die verpflichtende Datenprüfung verbindlich in der QSKH-RL zu regeln, um den Krankenhäusern in Abstimmung mit ihren Softwareherstellern die Datenübermittlung zu erleichtern.

Wir weisen klarstellend darauf hin, dass dies nur die Daten der Follow Up Leistungsbereiche der Anlage 2 der QSKH-RL betrifft, die per Sonderexport übermittelt werden, da auch nur hier patientenidentifizierende Daten für QS-Zwecke erhoben werden. Für Nicht-GKV-Versicherte besteht hierfür keine Rechtsgrundlage. Die Beratungen über die Änderungen der QSKH-RL finden derzeit statt.