Das AQUA Institut hat auf seiner Homepage Informationen zur Erprobung des neuen XML-Exportformats für die externe stationäre Qualitätssicherung unter
www.sqg.de/datenservice/spezifikationen-downloads/verfahrensjahr-2012
(Pfad: Verfahrensjahr 2012-> XML Sonderexport/Erprobung)
eingestellt.

Dies betrifft
1. den im Frühjahr 2013 (01.04.2013 bis 31.05.2013) anstehenden nächsten Sonderexport für die Follow Up Leistungsbereiche gemäß Anlage 2 der QSKH Richtlinie (Endoprothetik Hüfte und Knie sowie die Leistungsbereiche Geburtshilfe und Neonatologie) sowie
2. die Erprobung des XML-Exportformats für alle übrigen Leistungsbereiche der ESQS gemäß Anlage 1 der QSKH Richtlinie.

Eine Zusammenfassung der wichtigsten Änderungen ist dem AQUA-Merkblatt „Neues in der XML-Spezifikation 15b“zu entnehmen.

Die Datenannahmestellen wurden von AQUA direkt um Mitteilung bis 12.10.2012 gebeten, die Einrichtung einer Testinstanz für die Erprobung zu prüfen. Die von AQUA unter Punkt 2 vorgesehene verbindliche Einführung von XML als ausschließliches Exportformat für sämtliche Leistungsbereiche der ESQS gemäß Anlage 1 der QSKH Richtlinie ab dem Erfassungsjahr 2014 wurde in der zuständigen G-BA Arbeitsgruppe kontrovers diskutiert.

Die DKG und Vertreter der LQS hatten sich in den AG-Beratungen dafür ausgesprochen, auch im Erfassungsjahr 2014 noch das herkömmliche csv Exportformat für die Leistungsbereiche gemäß Anlage 1 der QSKH Richtlinie zuzulassen. Dies würde den Krankenhäusern, die noch nicht auf XML umgestellt haben, eine um ein Jahr längere Umstellungsphase gewähren. In der letzten Sitzung der AG ESQS wurde von Seiten der LQS nochmals verdeutlicht, dass die in den Krankenhäusern mit dem XML Exportformat vorhandenen Erfahrungen für die Erstellung des Qualitätsberichts nicht mit der hier geforderten XML-Umstellung bei der ESQS vergleichbar sind.

Wir verweisen in diesem Zusammenhang darauf, dass die verbindliche Umstellung auf das XML Exportformat für sämtliche Leistungsbereiche der ESQS ab dem Erfassungsjahr 2014 derzeit zwar geplant, aber in Abhängigkeit vom Verlauf des Erfassungsjahres 2013 zu sehen ist.