Über die Fristverlängerung für den Daten-Sonderexport der Follow-Up Leistungsbereiche gemäß Anlage 2 der QSKH-RL (Erfassungsjahr 2011) hatten wir bereits informiert. Die Follow Up Datenerhebung dient bislang dazu, die Datenflüsse für die PID-Datenerhebung unter Einsatz eines Pseudonymisierungsverfahrens zu testen.

Aufgrund der nach wie vor an verschiedenen Stellen bestehenden technischen Probleme mit der PID-Datenübermittlung weisen wir vorsorglich noch einmal darauf hin, dass für die nach Anlage 2 verpflichtend zusätzlich zu dokumentierenden Datensätze der Follow-Up Leistungsbereiche gemäß Anlage 2 der QSKH-RL die Sanktionsregelung nicht gilt. Dies gilt sowohl für die Einführung des Follow-Up im Erfassungsjahr 2011 als auch für die Fortführung im Erfassungsjahr 2012. Die Sanktionsfreiheit wurde bereits in den Tragenden Gründen zum G-BA Beschluss vom 20.10.2011 noch einmal konkretisiert (Anlage). Ein entsprechendes Schreiben des G-BA zur Information der Krankenhäuser und der Landesgeschäftsstellen für Qualitätssicherung ist in Vorbereitung.

Das AQUA-Institut hat mitgeteilt, die Schnittstellen für die Annahme des Daten-Sonderexports weiter offenzuhalten, um eine fehlerfreie Datenübermittlung auch nach dem Ablauf der offiziellen Datenübermittlungsfrist am 18.06.2012 zu unterstützen. Die Krankenhäuser werden gebeten, in ihren Bemühungen zur fehlerfreien PID-Datenübermittlung nicht nachzulassen. Auch die BQS Hamburg, die im Auftrag von zehn Bundesländern die Daten der ESQS verarbeitet, setzt sich mit Hochdruck dafür ein, die Fehlersuche und –bereinigung gemeinsam mit Krankenhäusern, Softwareherstellern, AQUA-Institut und Vertrauensstelle zu unterstützen, um die Ausgangssituation für den nächsten Sonderexport (PID-Daten des Erfassungsjahres 2012) zu verbessern.