Im „Fall des Monats Februar 2018“ geht es um einen Patienten mit 180 kg, der auf einen OP-Tisch gelegt wurde, der nur bis 130 kg zugelassen ist. Da das Material hörbar „geknackt“ hatte und somit ein Schaden nicht ausgeschlossen werden konnte, musste der OP vorübergehend gesperrt werden, um eine technische Wartung durchzuführen. Der/die Meldende berichtet, dass das Problem im Hause bekannt war, aber die räumliche Ausstattung technisch nicht aufgerüstet wurde. Dies sei aber notwendig, da immer mehr übergewichtige Patienten stationär aufgenommen würden. Der beigefügte Fachkommentar der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie geht ausführlich auf Adipositas als zunehmende Herausforderung in der Chirurgie sowie spezielle Expertise des Behandlungsteams ein und gibt Hinweise darauf, wer im Falle eines Schadens die Verantwortung übernimmt. Wir bitten um dessen Beachtung!

Der beschriebene Fall ist unter http://www.kh-cirs.de/faelle/index.html abrufbar (Anlage).