Gemäß § 8 Absatz 11 QFR-RL sind die Lenkungsgremien nach § 14 Absatz 1 Satz 1 QSKH-RL verpflichtet, dem Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) halbjährlich über den Umsetzungsstand des klärenden Dialogs zu berichten. Der G-BA hat nunmehr am 19. Oktober 2017 Vorgaben zum einheitlichen Berichtsformat als Anlage 7 zur QFR-RL beschlossen (Anlage).

Die Vorgaben sehen einen übergreifenden Teil vor, der landesbezogen ausgefüllt werden muss, sowie einen spezifischen Teil, der standortbezogen zu beantworten ist.

Im übergreifenden Teil sollen vor allem quantitative Angaben zur Versorgungsituation erhoben und übermittelt werden. Zusätzlich sind Angaben zu übermitteln, wie viele Perinatalzentren die Anforderungen nicht erreicht haben bzw. nicht erreichen werden. Es soll eine Einschätzung der Auswirkungen aufgrund der Nichteinhaltung der Anforderungen auf die Versorgung, insbesondere auch durch die für die Krankenhausplanung zuständigen Landesbehörden, gegeben werden. Darüber hinaus sollen Informationen zum koordinierten Vorgehen zur Förderung der Ausbildung von Gesundheits- und Kinderkrankenpflegern/-innen sowie der Fachweiterbildung des Pflegepersonals übermittelt werden.

Im spezifischen Teil werden standortbezogene Angaben übermittelt. Dabei reichen die Anforderungen von allgemeinen Angaben zum Standort (Name, Ort, Standortnummer) bis hin zu Angaben über Inhalte der erfolgten Meldung, der Erfüllungsquote und den Inhalten der Zielvereinbarung.

Der Bericht zum 31. Juli 2018 wird unter „2.4 Ausblick“ gesondert betrachtet. Der Bericht soll eine Zusammenfassung darstellen und aus den Erkenntnissen des klärenden Dialogs eine Einschätzung der Lage in Bezug auf die Versorgungssituation nach Beendigung des klärenden Dialogs ermöglichen. Der Gemeinsame Bundesausschuss soll anhand dieser Informationen in die Lage versetzt werden, notwendige Schritte rechtzeitig vor Ablauf der Übergangsfrist identifizieren und umsetzen zu können. Auch dieser Bericht ist in einen übergreifenden und einen standortspezifischen Teil untergliedert. Hier werden Vorgaben gemacht, um Informationen über den Umsetzungsstand der Richtlinie und die Zielerreichung zu erhalten.

Der Beschluss tritt gemäß § 94 SGB V vorbehaltlich der Nichtbeanstandung durch das Bundesministerium für Gesundheit nach Veröffentlichung im Bundesanzeiger in Kraft.