Der Gemeinsame Bundesausschuss hatte das IQWiG mit Schreiben vom 22.12.2004 beauftragt, mit der Entwicklung eines Rechenmodells zur Festlegung von Schwellenwerten für Mindestmengen zu beginnen. Dieses Rechenmodell sollte unter Berücksichtigung deutscher Daten für den Leistungsbereich Koronarchirurgie, und darüber hinaus "im Folgenden auch generell" anwendbar sein. Der o.g. Auftrag wurde am 26.08.2005 für die Koronarchirurgie neu formuliert und mit folgendem Auftragsgegenstand versehen: Das IQWiG soll adäquate Rechenmodelle für den Leistungsbereich Koronarchirurgie entwickeln und diese zur Ermittlung von Schwellenwerten anwenden. Dabei ist eine enge Zusammenarbeit mit der Bundesgeschäftsstelle für Qualitätssicherung (BQS) zu gewährleisten, da diese die Datengrundlage zur Bearbeitung des Auftrags zur Verfügung stellt.

Die Stellungnahmefrist endet am 30.05.2006. Der Bericht sowie die Einzelheiten des Stellungnahmeverfahrens sind auf der Internetseite des IQWIG unter http://www.iqwig.de/index.386.html abrufbar.