Der Gemeinsame Bundesausschuss hatte das IQWiG mit Schreiben vom 16.11.2004 beauftragt, die Literatur zur Mindestmengenthematik bei der PTCA aufzubereiten und die Ergebnisse in Form eines Evidenzberichtes darzulegen. Diesem Auftrag liegt ein Antrag des Verbandes der Angestellten-Krankenkassen e.V. zugrunde, der die Aufnahme des Eingriffs in den Katalog der planbaren Leistungen nach § 137 Abs. 1 Satz 3 Nr. 3 SGB V beantragt hat.

Der Bericht soll anhand publizierter Studien die Frage beantworten, ob es für die PTCA einen Zusammenhang zwischen der Menge der erbrachten Leistungen pro Operateur/ pro Krankenhaus und der Ergebnisqualität gibt. Ziel ist es weiterhin zu klären, ob daraus ein Schwellenwert für diesen Eingriff für Deutschland abgeleitet werden kann und ob die Vorgabe einer Mindestmenge zu erbringender PTCA (mit oder ohne Stent) zu einer Beeinflussung der patientenrelevanten Endpunkte führt.

Die Stellungnahmefrist endet am 13.03.2006. Der Bericht sowie die Einzelheiten des Stellungnahmeverfahrens sind auf der Internetseite des IQWIG unter http://www.iqwig.de/de/auftraege/qualitaetsmanagement_/q05-01b.html abrufbar.