In Abs. 1 Nr. 1 ist festgelegt, dass die Vereinbarungen insbesondere die grundsätzlichen Anforderungen an ein einrichtungsinternes Qualitätsmanagement regeln sollen.

In Diskussionen mit der Fachöffentlichkeit zeigt sich, dass keine klare Trennung zwischen den bestehenden gesetzlich verpflichtenden Qualitätssicherungsmaßnahmen gemäß § 137 SGB V und der freiwilligen Zertifizierung nach KTQâ vorgenommen wird. Gelegentlich wird KTQâ als das für die Krankenhäuser verbindliche Qualitätsmanagement aufgefasst. Auch vor dem Hintergrund des KTQâ-Routinebetriebes war es sinnvoll, zur Unterstreichung der Freiwilligkeit des KTQâ-Zertifizierungsverfahrens eine allgemeine Vereinbarung zum internen Qualitätsmanagement möglichst zeitnah zu verabschieden.  

Die DKG hat daher bereits im vergangenen Jahr die Initiative ergriffen und in Zusammenarbeit mit einer Arbeitsgruppe der DKG-Kommission "Qualitätssicherung" ein erstes Eckpunktepapier formuliert. Hintergrund dieser Initiative war nicht nur die Umsetzung der gesetzlichen Vorgabe, sondern der aus dem Verbandsbereich geäußerte Wille, im Rahmen einer solchen Vereinbarung die Methodenvielfalt und die Wahlfreiheit der Krankenhäuser zwischen einzelnen Qualitätsmanagementmodellen zu erhalten. Der darauf erarbeitete Vereinbarungsentwurf ist in der Kommission "Qualitätssicherung" und im Fachausschuss für Personalwesen und Krankenhausorganisation beraten worden. Abschließend wurde der Vereinbarungsentwurf mit den Vertragspartnern und -beteiligten abgestimmt. Der Vorstand hat der Vereinbarung in seiner 221. Sitzung am 24.09.2002 zugestimmt.