Aufgrund eines im Januar offenbar gewordenen Softwarefehlers in der Software zur Erstellung von Leistungserbringerpseudonymen ist die Datenannahme und –übermittlung an die Bundesauswertungstelle derzeit gestoppt. Die Software, erstellt von der ehemaligen Institution nach § 137a SGB V, produziert kompromittierbare Pseudonyme der Leistungserbringer.

Die DKG hatte in der Sitzung des Unterausschusses Qualitätssicherung (UA QS) am 25.01.2017 nach Kenntnis dieses Fehlers eine vorsorgliche Verlängerung der Datenübermittlungsfristen beantragt. Trotz Mitberatung dieses Sachverhalts durch das IQTIG wurde dieser Vorschlag vom UA QS nicht aufgegriffen, sondern die Beratungen an die zuständige AG delegiert.

Inzwischen liegt ein Vorschlag zum weiteren Vorgehen dem UA QS vor. Da der UA QS erst nach Abschluss der Datenübermittlungsfrist über das weitere Vorgehen zur Behebung dieses Fehlers entscheiden wird, andererseits die Datenannahmestellen aufgrund der Hemmung der Datenübermittlung nicht die Möglichkeit hatten, ihre Daten an das IQTIG zu übermitteln, wird die DKG den UA QS am 01.03. erneut darum bitten, über die Verlängerung der Fristen zur Datenübermittlung und der Übermittlung der Konformitätserklärung und der Berichtserstellung durch das IQTIG zu beraten.

Wir werden Sie kurzfristig über die Entscheidung des G-BA informieren.

Bitte informieren Sie die Ihnen angeschlossen Krankenhäuser.