Im „Fall des Monats Januar 2017“ geht es um eine Patientin, die sich in der Bereitschaftsdienstzentrale mit Gichtanfall vorgestellt hatte. Sie bekam Diclofenac 75 mg Tabletten rezeptiert und ihr wurde gesagt, sie solle sofort 2 Tabletten und dann jede Stunde eine weitere Tablette einnehmen. Insgesamt hätte die Patientin dann an dem Tag 10 Tabletten à 75 mg eingenommen. Die vorgeschlagene Menge hätte zu einer Überdosierung mit dem Risiko einer Anämie und möglichem Ansteigen der Retentionsparameter i. S. eines passageren Nierenversagens geführt. Zum Glück fiel die zu hohe Dosis noch auf. Um derartige Situation zu vermeiden, empfehlen wir die Berücksichtigung des Fachkommentars seitens des Fachbeirats CIRSmedical.de

Der beschriebene Fall ist unter http://www.kh-cirs.de/faelle/index.html abrufbar (Anlage).

Aus aktuellem Anlass erinnern wir an dieser Stelle noch einmal an die kommende APS-Jahrestagung am 4. und 5. Mai 2017. Für den Eröffnungsvortrag konnte Frau Annegret F. Hannawa, Ph.D. Professorin für Gesundheitskommunikation an der Fakultät für Kommunikationswissenschaften der Universität Lugano (Schweiz) gewonnen werden. Sie gründete Ende 2013 das ISCOME Global Institute for the Advancement of Communication Science in Healthcare (www.iscome.org), das interdisziplinäre globale Forschungsprojekte in die Wege leitet und fördert, und 2015 an der Universität Lugano das Center for the Advancement of Healthcare Quality and Patient Safety (CAHQS, www.patientsafetycenter.org).

Die Anmeldung für Beiträge seitens der Krankenhäuser z. B. in Form eines Kurzvortrags, eines Kommunikationsworkshops oder einer Projektpräsentation kann bis 15. Januar 2017 unter http://www.rrc-congress.de/689-0-Abstracteinreichung.html, die Teilnahme an der Jahrestagung jederzeit unter http://www.rrc-congress.de/686-0-Registrierung.html erfolgen.