KTQ Forum dieses Jahr im „neuen Format“

Das 16. KTQ-Forum wird ab diesem Jahr in geänderter Form durchgeführt. Die Veranstaltung beginnt – am bewährten Standort ANDEL`S BERLIN – mit einer Abendveranstaltung am Freitag, den 14. Oktober von 19-22 Uhr. Nach einem Impulsvortrag zum Schwerpunktthema „Keine Angst vor Wettbewerb - KTQ® als stabiles Fundament im Gesundheitswesen“ wird anschließend in geselliger Atmosphäre der KTQ-Award 2016 verliehen. Am Samstag, den 15. Oktober werden praxisnahe Vorträge zum Motto des Forums angeboten. Hierbei soll vor allem gezeigt werden, wie die Umsetzung und der Nachweis exzellenter Qualität basierend auf dem KTQ-Modell das Erreichen von Spitzenpositionen ermöglicht, in denen sich KTQ-zertifizierte Einrichtungen entscheidend gegenüber Mitbewerbern positionieren können. Die abschließende Podiumsdiskussion gibt dann noch einmal Raum für einen regen und informativen Austausch. Zudem informiert die Geschäftsführung über die Weiterentwicklung der KTQ-Kataloge für die Bereiche Rehabilitation, Pflege und Praxen/MVZ im Hinblick auf die Abbildung von vernetzten Versorgungsstrukturen im KTQ-Verfahren. Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.ktq.de.

Das erste „Deutsche Palliativsiegel“ wurde vergeben

Das „Deutsche Palliativsiegel“ wurde im Jahr 2014 etabliert und wird an Krankenhäuser, stationäre Pflegeeinrichtungen und Hospize verliehen, die eine ausgezeichnete Versorgungsqualität von Schwerstkranken und Sterbenden nachweisen können. Die Zertifizierung erfolgte jetzt zum ersten Mal am Klinikum Fürth im Rahmen einer siebentägigen Re-Zertifizierung des Gesamthauses durch ein Visitorenteam der KTQ. Gleichzeitig wurde das KTQ-Pilotverfahren zur Geriatrischen Rehabilitation erfolgreich abgeschlossen. In einem einzigartigen, umfassenden Zertifizierungsverfahren wurden somit das Qualitätsmanagement des Gesamthauses, das der Geriatrischen Rehabilitation sowie gezielt die Leistungen der Palliativversorgung nach den umfassenden KTQ-Qualitätsvorgaben bzw. nach den Vorgaben des für das Deutsche Palliativsiegel zuständigen Medizinischen Seminars George (MeSeGe) geprüft. Die Vergabe des „Deutschen Palliativsiegels“ ist nur in Verbindung mit einer erfolgreichen Zertifizierung nach KTQ möglich, weil ein funktionierendes Qualitätsmanagement als Voraussetzung für die Etablierung einer palliativfreundlichen Kultur angesehen wird. Um das Siegel zu erwerben, werden insgesamt 20 Kriterien bzw. Handlungsbereiche überprüft, die von der Mitarbeiterqualifikation über die Berücksichtigung der kulturell-ethnischen Herkunft der Sterbenden bis hin zu Angeboten für die trauernden Angehörigen reichen. Nähere Informationen unter: www.palliativsiegel.de.

Ausschreibung: „Deutscher Preis für Patientensicherheit“

Mit dem „Deutschen Preis für Patientensicherheit“ setzt das Aktionsbündnis Patientensicherheit in Kooperation mit der Aesculap Akademie, dem Ecclesia Versicherungsdienst, MSD SHARP & DOHME GMBH und dem Thieme-Verlag ein Zeichen, um die Sicherheitskultur im Gesundheitswesen nachhaltig zu fördern. Gesucht werden auch dieses Jahr wieder Best Practice-Beispiele und herausragende praxisrelevante Forschungsarbeiten zum Thema Patientensicherheit und Risikomanagement. Der Preis ist mit insgesamt 19.500 Euro dotiert und das Preisgeld wird zweckgebunden vergeben. Die Preisverleihung findet im Rahmen der APS-Jahrestagung im Mai 2017 in Berlin statt. Bis dahin wählt eine unabhängige Expertenjury aus den Bereichen Pflege, Ärzteschaft, Apotheke, Selbsthilfe und Kostenträger gemeinsam mit jeweils einem Vertreter der Kooperationspartner die Preisträger aus. Einreichungen können z.B. eine Beschreibung und Auswertung eines Projekts bzw. einer wissenschaftlichen Arbeit mit praxisrelevanten Ergebnissen in deutscher oder englischer Sprache enthalten. Diese kann in dem der Preisverleihung vorangehenden Kalenderjahr in einer anerkannten deutschen oder fremdsprachigen wissenschaftlichen Zeitschrift oder in Buchform erschienen sein. Arbeiten, die bereits zu einem anderen Preiswettbewerb angemeldet oder ausgezeichnet worden sind, können nicht eingereicht werden. Bewerben können sich alle Akteure des Gesundheitswesens aller Professionen und Bereiche sowie Institutionen, Wissenschaftler und Verbände.

Die Bewerbungen sind in elektronischer Form (PDF) an das Aktionsbündnis Patientensicherheit zu senden (APS, Kennwort „Deutscher Preis für Patientensicherheit“ golbach@aps-ev.de. Außerdem ist eine Erklärung über eventuell bestehende Interessenskonflikte aller Autoren der Bewerbung beizulegen. Die Teilnehmenden erklären mit ihrer Unterschrift ihr Einverständnis zur Veröffentlichung ihres Namens und ihrer Bewerbung im Rahmen der Berichterstattung. Einsendeschluss ist der 15. November 2016.

Ausschreibung: Preis für Patientensicherheit in der Medizintechnik

Der seit 2011 bestehende Nachwuchsförderpreis von der Deutschen Gesellschaft für Biomedizinische Technik (DGBMT) im VDE und dem APS wird als ein eigenständiges Modul des Deutschen Preises für Patientensicherheit ausgelobt. Er wird bei der Jahrestagung der DGBMT 2017 erneut vergeben. Weitere Informationen unter: www.dgbmt.de/patientensicherheit.

Internationaler Tag der Patientensicherheit

Die Planungen für den Internationalen Tag der Patientensicherheit haben an Intensität zugenommen. Wir möchten an dieser Stelle zwei Möglichkeiten vorstellen, mit denen sich Krankenhäuser diesem Aktionstag anschließen können:

-    Datenbank bewährter Maßnahmen zur Verbesserung der Medikationssicherheit

Um dem Ziel des Tags der Patientensicherheit 2016, „Defizite und Risiken bei der Anwendung von Medikamenten in allen Bereichen des Gesundheitswesens aufzuzeigen und eine breite Öffentlichkeit für dieses Thema zu sensibilisieren“, näher zu kommen, gibt es jetzt auf der Homepage eine Gelegenheit, bereits in der Praxis erprobte und bewährte Maßnahmen zur Risikominimierung vorzustellen: www.tag-der-patientensicherheit.de/datenbank-anmeldung.html. Nach formaler Prüfung wird die entsprechende Maßnahme in die Datenbank aufgenommen. Es dürfen allerdings keine Produktwerbung und keine kommerziellen Angebote eingestellt werden.

-    Veröffentlichung von krankenhauseigenem Informationsmaterial auf der APS-Homepage

Haben Krankenhäuser eigenes Informationsmaterial, Flyer, Plakate etc. entworfen, z.B. Hinweise für Patienten für eine sichere Medikamenteneinnahme, und möchten sie diese gern weiterverbreiten, dann bietet APS an, diese im Download-Bereich der Homepage einzustellen http://www.tag-der-patientensicherheit.de/downloads.html. Die entsprechenden Dokumente müssen dazu an die APS-Geschäftsstelle geschickt werden: info@aps-ev.de.