Zur Beschlussfassung standen im Wesentlichen redaktionelle Änderungen bedingt durch die Übernahme der Aufgaben der Institution nach § 137a SGB V (AQUA-Institut) durch das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) und Klarstellungen im Zusammenhang mit dem Datenvalidierungsverfahren. Ferner ergab sich Anpassungs- und Änderungsbedarf bei den Datenfeldern im Anhang zur Anlage 1 der Richtlinie (Tabellen mit den zu dokumentierenden Daten) im Rahmen der üblichen Weiterentwicklung der Verfahren in Abstimmung mit den Bundesfachgruppen.

Der Inhalt der Anlage 2 der Richtlinie, der bisher den Sonderexport der Daten in den Follow Up-Verfahren beschrieben hat, wurde gestrichen, da diese durch die Integration der Datenübermittlung im Regelverfahren nun nicht mehr benötigt wird; Anlage 2 wird als Rahmen für zukünftige Erprobungsverfahren beibehalten. In der Anlage 3 (Verfahren mit Follow Up) erfolgten ausschließlich redaktionelle Anpassungen.

Die QSKH-RL hat für das Erfassungsjahr 2016 demnach folgende Struktur:

• Regelungsrumpf

• Anlage1: Leistungsbereiche im herkömmlichen ESQS Verfahren

• Anlage 2: Leer (Platzhalter für zukünftige Erprobungsverfahren)

• Anlage 3: Zusätzliche Regelungen für die Follow Up-Verfahren (Leistungsbereiche Hüft- und Knieendoprothesenversorgung sowie Herzschrittmacher)

Aus der Richtlinienänderung ergeben sich geschätzte Bürokratiekosten in den Krankenhäusern aus geänderten Dokumentationsvorgaben (481.965 € jährlich) und Ausfüllhinweisen (591.370 € einmalig).

Der Beschluss und die Tragenden Gründe werden auf den Internetseiten des G-BA unter www.g-ba.de veröffentlicht.

Beigefügt erhalten Sie den Richtlinientext im Änderungsmodus. Der Fließtext steht derzeit noch nicht zur Verfügung und wird demnächst unter www.g-ba.de eingestellt.