Nachdem die Verhandlungen über eine Neuvereinbarung des QS-Zuschlags für das Jahr 2014 gescheitert waren, hatten sich der GKV Spitzenverband, der Verband der Privaten Krankenversicherung und die Deutsche Krankenhausgesellschaft auf eine Weitergeltung des bisherigen QS-Zuschlags in Höhe von 0,60 € pro abgerechnetem vollstationären Fall verständigt. Hierüber hatten wir per Rundschreiben informiert. Das Unterschriftenverfahren zur diesbezüglichen Vereinbarung ist nun abgeschlossen.

Die DKG hat sich außerdem an das BMG gewandt und um eine Ersatzvornahme gebeten, da der QS-Zuschlag seit 2004 nahezu unverändert geblieben ist und nicht annähernd die für QS-Maßnahmen in den Krankenhäusern anfallenden Kosten deckt.

Auf der Grundlage der den entsprechenden G-BA Beschlüssen zugrundeliegenden Bürokratiekosten wäre eine Anhebung des QS-Zuschlags auf 4,35 € für jeden abgerechneten vollstationären Krankenhausfall erforderlich.

Bis zu einer möglichen Ersatzvornahme durch das BMG gemäß § 17b Abs. 7 KHG bzw. einer Neuvereinbarung oder Kündigung gilt der QS-Zuschlag in der bisherigen Höhe von 0,60 € je abgerechnetem vollstationärem Krankenhausfall weiter.