Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr hat eine Absichtserklärung zur Tumordokumentation unterzeichnet. Beigefügt stellen wir die diesbezügliche Pressemitteilung des Bundesministeriums für Gesundheit (Anlage). Mit der Absichtserklärung zur Tumordokumentation bekunden alle wichtigen Akteure im Bereich Krebsversorgung, sich für eine Vereinheitlichung, Vereinfachung und Reduzierung der onkologischen Dokumentationsanforderungen im Rahmen ihres jeweiligen Zuständigkeits- und Regelungsbereiches einzusetzen (Anlage).

Hierzu wird eine Arbeitsgruppe unter Federführung des Bundesministeriums für Gesundheit, der Deutschen Krebshilfe, der Deutschen Krebsgesellschaft und der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumorzentren eingesetzt. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft ist in der Arbeitsgruppe vertreten. Eine erste Sitzung wird voraussichtlich im März stattfinden. Die Arbeitsgruppe soll den Prüfprozess zur Notwendigkeit bestehender und neuer Dokumentationsverpflichtungen unterstützen und Vorschläge zur Reduktion des Dokumentationsaufwands entwickeln.

Die Absichtserklärung geht zurück auf eine Zielformulierung des Nationalen Krebsplans zur datensparsamen einheitlichen Tumordokumentation. Bereits im Februar 2012 hatte der gesundheitspolitische Umsetzerkreis (GEPUK) des Nationalen Krebsplans, an dem auch die Deutsche Krankenhausgesellschaft beteiligt ist, dies in einer gemeinsamen Erklärung befürwortet.

Das Zielepapier der damaligen sogenannten Querschnitts-AG „Dokumentation“ (datiert vom Oktober 2011) des Nationalen Krebsplans fügen wir zur Information ebenfalls bei (Anlage). Es ist frei zugänglich über den in der Pressemitteilung angegebenen Link:

http://www.bmg.bund.de/praevention/nationaler-krebsplan.html