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Tarifverhandlungen für Ärzte zwischen VKA und Marburger Bund gescheitert
Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund hat die Tarifverhandlungen mit der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) für Ärzte an kommunalen Krankenhäusern für gescheitert erklärt. Zuvor war ein Stand der Verhandlungen erreicht worden, in dem die Arbeitgeberseite ein Angebot unterbreitet hatte, die Arztgehälter um 2,9% bei einer Laufzeit von 36 Monaten zu erhöhen. Darin enthalten waren Vergütungserhöhungen des Bereitschaftsdienstes zwischen 16 und 20%, Zuschläge für die Nachtarbeit sollten zusätzlich eingeführt werden.
Der Marburger Bund hat dieses Angebot nicht akzeptiert und die Tarifverhandlungen am Nachmittag des 08.04.2010 für gescheitert erklärt. Er fordert nun weiterhin, dass die Ärztegehälter in den kommunalen Krankenhäusern weitaus höher ansteigen als die Gehälter der nicht-ärztlich Beschäftigten und die Ärztegehälter an Universitätskliniken. Zur Durchsetzung dieser Forderungen will der Marburger Bund die Ärzte an kommunalen Krankenhäusern zu Streiks aufrufen. Vor dem Hintergrund einer deutlich überproportionalen Steigerung der Arztgehälter in den kommunalen Krankenhäusern in den letzten vier Jahren (z.B. Steigerung des Facharztgehaltes im siebten Berufsjahr um 22% auf EUR 5.595,32 pro Monat gegenüber einer Steigerung der Tarifgehälter von Krankenschwestern im fünften Berufsjahr im gleichen Zeitraum um 8,5% auf EUR 2.426,04 [jeweils unter Einrechnung der Jahressonderzahlungen]) erscheint eine weitere Öffnung der Gehaltsschere zwischen Ärzten und anderen Berufsgruppen in den kommunalen Krankenhäusern nicht akzeptabel. Die VKA beklagt, dass der Marburger Bund jedes Verantwortungsbewusstsein in der schwierigen wirtschaftlichen Situation der Krankenhäuser vermissen lässt.














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