Die DKG hat zusammen mit dem OTA-Schulträgerverband eine "Gemeinsame Erklärung" zur Schaffung einer bundeseinheitlichen, staatlichen Regelung der OTA-Ausbildung initiiert, deren Unterschriftenverfahren dieser Tage abgeschlossen wurde.

Neben vielen ärztlichen Verbänden wird die "Gemeinsame Erklärung" auch vom Verband der Krankenhausdirektoren Deutschlands, der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände und mehreren Pflegeverbänden mitgetragen.

Ziel der "Gemeinsamen Erklärung" ist es, an die politischen Entscheidungsträger zu appellieren, umgehend die erforderlichen Schritte für eine bundeseinheitliche, staatliche OTA-Ausbildungsregelung in die Wege zu leiten, da bei fehlender Integration der OTA-Ausbildung in das Krankenhausfinanzierungsgesetz (KHG) ab Anfang des Jahres 2006 mehr als 1.000 bestehende Ausbildungsplätze bedroht sind.

Einer solchen Entwicklung sieht die Geschäftsstelle der DKG mit Besorgnis entgegen, da für die Krankenhäuser auch weiterhin die Möglichkeit erhalten bleiben muss, bedarfsgerecht und adäquat für den Operationsdienst auszubilden.

Mit der "Gemeinsamen Erklärung" ist die Geschäftsstelle der DKG am 23. August 2005 erneut an die Gesundheitsministerien der Länder sowie an die Bundesministerin für Gesundheit und Soziale Sicherung herangetreten.