Die Dienststelle hat auf Wunsch des Zivildienstpflichtigen bei Beendigung des Zivildienstes ein Dienstzeugnis auszustellen. Sofern der Zivildienstpflichtige bereits bei einer anderen Stelle Zivildienst geleistet hat, ist der Beurteilungsbeitrag dort anzufordern. Das Dienstzeugnis muss u. a. die Dienststelle, die Dauer des Dienstes, die Daten des Zivildienstpflichtigen, die ausgeübten Tätigkeiten, die Teilnahme an Lehrgängen, die Beurteilung der Leistungen und der Führung sowie den Auftragshinweis enthalten.

Sofern ein Zivildienstpflichtiger Einwände gegen sein Dienstzeugnis erhebt, ist der Vorgang an die Verwaltungsstelle zur Schlichtung abzugeben. Bei einer erfolglosen Schlichtung muss für eine Übergangsfrist bis zum 31. März 2005 vor Anrufung des Verwaltungsgerichtes das Bundesamt eingeschaltet werden.

Die Verfahrensregelungen gelten bei Beantragung eines vorläufigen Dienstzeugnisses entsprechend.