Damit werden die maßgebenden Werte für das Versicherungs-, Beitrags- und Leistungsrecht für das nächste Jahr bestimmt. Demnach sollen zukünftig die Beitragsbemessungsgrenzen in der Rentenversicherung der Arbeiter und Angestellten sowie in der Arbeitslosenversicherung auf der Basis der Verordnung und des Beitragssatzsicherungsgesetzes 5.100 Euro pro Monat in den alten Bundesländern und 4.250 Euro pro Monat in den neuen Bundesländern betragen.

In der knappschaftlichen Rentenversicherung steigt die Beitragsbemessungsgrenze voraussichtlich auf 6.250 Euro pro Monat in den alten Bundesländern und 5.250 Euro pro Monat in den neuen Bundesländern.

Die Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung wird im kommenden Jahr wahrscheinlich bundesweit bei 3.450 Euro pro Monat liegen.

Die bisherige Regelung "Beitragsbemessung der Kranken- und Pflegeversicherung ist 75% der Rentenversicherung" ist damit außer Kraft gesetzt. Die 75%-Grenze bleibt jedoch maßgeblich für die Versicherungspflichtgrenze, die einen möglichen Übertritt in die private Krankenversicherung festlegt. Sie soll im Jahr 2003 bei 3.825 Euro pro Monat liegen. 

Die Entwürfe bedürfen noch der Zustimmung des Bundesrates.