Mit dem Gesetz soll die Abschaffung der Arzt-im-Praktikum-Phase zum Wintersemester 2004/2005 vollzogen werden. Vorgesehen ist, dass Studierende, die vor dem 01.10.2004 ihr Humanmedizinstudium mit dem Dritten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung erfolgreich abgeschlossen haben, noch die AiP-Phase absolvieren müssen. Für diejenigen, die das Studium mit Bestehen des Dritten Abschnitts der Ärztlichen Prüfung nach bisherigem Recht oder des Zweiten Abschnitts der Ärztlichen Prüfung nach der Approbationsordnung für Ärzte vom 27.06.2002 nach dem 30.09.2004 abschließen, erfolgt die Erteilung der Approbation unmittelbar nach Abschluss des Studiums. Diese Absolventen müssen keine AiP-Phase mehr ableisten.

Die DKG hat eine vorläufige Stellungnahme zu dem Referentenentwurf abgegeben und sich zugleich an die Bundesgesundheitsministerin gewandt. Die DKG fordert darin eine gesetzliche Regelung zur Refinanzierung der Mehrkosten, die den Krankenhäusern bei Wegfall der AiP-Phase entstehen. Die Ministerin hatte anlässlich des Zweiten Arbeitszeitgipfels am 26.03.2003 zugesagt zu prüfen, wie die notwendigen gesetzlichen Grundlagen zu einer Finanzierung daraus resultierender Mehrkosten realisiert werden können.

Das BMGS führt am 21.07.2003 eine Besprechung des Referentenentwurfes durch, an der die DKG teilnehmen wird. Ein überarbeiteter Entwurf soll im Herbst dem Kabinett zugeleitet werden. Über den Fortgang des Gesetzgebungsverfahrens wird die DKG berichten.