Die Personalsicherung in den Funktionsbereichen, und somit vor allem auch im OP und in der Anästhesie, spielt für die Krankenhäuser eine zentrale Rolle. Die Nachfrage nach Operationstechnischen Assistentinnen / Assistenten auf dem Arbeitsmarkt ist seit Jahren deutlich angestiegen. Analysiert und bewertet man den prognostizierten Ersatzbedarf für OTA für die nächsten 10 Jahre, so wird deutlich, dass ein Ende dieser Entwicklung nicht abzusehen ist. Auch für die Anästhesie der Krankenhäuser zeichnet sich ein solcher Trend immer mehr ab. Insofern ist die Entwicklung in der Anästhesie – mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung – vergleichbar mit jener im OP.

Die vom Vorstand der DKG am 17. September 2013 verabschiedete und zur Anwendung vorgeschlagene Empfehlung zur Ausbildung und Prüfung von Operationstechnischen und Anästhesietechnischen Assistentinnen / Assistenten (OTA / ATA) (Anlage) wird zum 1. Januar 2014 in Kraft treten und somit die DKG-Ausbildungs- und Prüfungsempfehlung vom 20. September 2011 ablösen. Unabhängig davon müssen bereits begonnene Ausbildungslehrgänge noch nach der vorgenannten DKG-Ausbildungs- und Prüfungsempfehlung vom September 2011 zu Ende geführt werden.

Die neue DKG-Ausbildungs- und Prüfungsempfehlung ist auf der Homepage der DKG unter www.dkgev.de abrufbar.

Die Kernpunkte der neuen DKG-Ausbildungs- und Prüfungsempfehlung lassen sich wie folgt zusammenfassen:

ð    Berechtigung zur Führung der Bezeichnungen OTA und ATA

ð    Nachweis der Gleichwertigkeit des Ausbildungsstandes gegenüber der DKG

ð    Praxisbegleitung durch die OTA- bzw. ATA-Schule (enge Verzahnung zwischen Theorie und Praxis)

ð    Flexibilisierung des Beginns der Abschlussprüfung (drei Monate vor dem Ende der Ausbildung  vier Monate vor dem Ende der Ausbildung)

ð    Konkretisierung der Ermittlung des Gesamtergebnisses (u.a. Vornoten vs. Ergebnisse für den jeweiligen Teil der Abschlussprüfung)

ð    (Muster-)Bescheinigung über die regelmäßige und erfolgreiche Teilnahme an den Ausbildungsveranstaltungen