Vordringliche Probleme in den ersten Jahren nach der Gründung der DKG waren die anstehenden Landeskrankenhausgesetze und die Bundespflegesatzverordnung von 1954, die den Krankenhäusern nur auf dem Papier „kostendeckende Pflegesätze" zusicherte. Das Prinzip der Selbstkostendeckung wurde ausgehöhlt durch die Bestimmung, dass bei der Festlegung der Pflegesätze die Leistungsfähigkeit der Kostenträger, also der gesetzlichen Krankenversicherung, zu berücksichtigen sei.

Erst das 1972 im KHG gesetzlich verankerte neue, duale Finanzierungssystem für die Krankenhäuser „Übernahme der Investitionskosten durch den Staat und kostendeckende Pflegesätze für die erbrachte Krankenhausleistung“ führte zu einer besseren wirtschaftlichen Sicherung der Krankenhäuser. Dazu trug auch die Bundespflegesatzverordnung von 1974 bei. Die 1986 in Kraft getretene novellierte Bundespflegesatzverordnung schuf ein umfangreiches Instrumentarium hinsichtlich der Transparenz von Kosten und Leistungen. 1989 stellte das Gesundheitsreform-Gesetz (GRG) das gesundheitliche Versorgungssystem der Bundesrepublik auf eine neue Grundlage. Das neue Recht wurde im Wesentlichen als Buch V in das Sozialgesetzbuch eingefügt (SGB V). Wichtige rechtliche Vereinbarungen auf Landesebene sind seither zwischen der Krankenhausgesellschaft und den Kassenverbänden mit unmittelbarer Geltung für jedes Krankenhaus in zweiseitigen bzw. unter Beteiligung der Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) in dreiseitigen Verträgen zu regeln.