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Pressemitteilungen

Zeitschrift "das Krankenhaus"

­"das Krankenhaus" - Das monatliche Magazin zum Thema Krankenhaus

www.daskrankenhaus.de

Pressemitteilungen

Sicherstellungszuschläge laufen ins Leere

Zum Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zu den Sicherstellungszuschlägen erklärt der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Georg Baum:

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Internationales Finale mit zukunftsrelevanten Themen

Am vierten und letzten Kongresstag ging es traditionellerweise noch einmal um verschiedene aktuelle Themen auf nationaler und auch auf internationaler Ebene. So beschäftigten sich beim IMPO-Forum Experten länderübergreifend mit "Patientensicherheit und Riskmanagement" in der Europäischen Union. "Wir erwarten in Europa große Herausforderungen im Gesundheitswesen", erklärte Gerry O´Dwyer, der Vorsitzende des Verbandes der Europäischen Krankenhausdirektoren (EAHM). Veranstaltungen wie diese, auf denen Manager im europäischen Gesundheitswesen eine Stimme hätten, seien wichtig, um Erfahrungen auszutauschen und weiterzukommen. Angesprochen wurde beispielsweise die gesundheitliche Versorgung von Flüchtlingen, der Brexit oder Präventionsstrategien in den EU-Mitgliedsstaaten gegen Krankenhausinfektionen.

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DKG stellt eine Test-Implementierung der elektronischen Fallakte bereit

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) hat das Fraunhofer Institut für offene Kommunikationssysteme (FOKUS) beauftragt, die elektronische Fallakte einfacher verfügbar zu machen. Die entstandene Open-Source-Testimplementierung steht kostenfrei und ausschließlich nicht-kommerziell allen Interessierten, z. B. Krankenhäusern, Softwareherstellern sowie Institutionen aus Forschung und Lehre zur Verfügung. "Wir wollen die Verbreitung und Nutzung der elektronischen Fallakte fördern. Es ist deutlich, dass Digitale Integration und Vernetzung wesentliche Treiber der Verbesserung der medizinischen Versorgung sind. Die Krankenhäuser und niedergelassene Ärzte benötigen dazu flächendeckende und praxisnahe Standards. Mit unserer elektronischen Fallakte wollen wir einen wesentlichen Beitrag dazu leisten", erklärte Georg Baum, Hauptgeschäftsführer der DKG.

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Zufriedene Patienten als gemeinsames Ziel

Die "Pflege von Morgen" und die Sicherung der Versorgungskontinuität standen im Forum Pflege im Krankenhaus am dritten Kongresstag im Mittelpunkt der Diskussionen. "Wir brauchen dringend das Pflegeberufereformgesetz. Die Zusage des Ministers hier auf dem Krankenhaustag, dass das Gesetz noch in dieser Legislatur kommt, ist deshalb ein wichtiges und notwendiges Signal. Nur mit einer Reform, die die tatsächlichen Anforderungen an die Pflegeberufe berücksichtigt, kann dauerhaft dem Fachkräftemangel entgegengetreten werden. Made in Germany muss auch ein Qualitätsprädikat für die Ausbildung sein", erklärte Kongresspräsidentin Irene Maier. Franz Wagner, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe (DBfK) betonte, dass die generalistische Ausbildung europaweit Konsens sei, nur Deutschland hinke hinterher. "Auch Österreich hat nun die Ausbildung neu geregelt. Ohne die Reform wird die Pflege in Deutschland nicht zukunftsfähig sein", sagte Wagner. Dass auch in Deutschland der generalistische Ansatz gelebt wird, zeigten die Ausführungen der Leiterin der Schule des Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus in Speyer, Tanja Schaller. Schon seit 2004 sei dort die Ausbildung generalistisch geregelt. "Die Anforderungen im Arbeitsalltag sind heute nicht mehr getrennt. Im Krankenhaus haben sie immer mehr Patienten mit demenziellen Erkrankungen und im Altenheim immer mehr Bewohner mit SGB V Leistungen. Dies macht deutlich, dass eine gemeinsame Ausbildung sinnvoll ist. Und auch in der Kinderkrankenpflege erhalten wir positive Rückmeldungen von den Stationen und Kliniken."

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Demografie gibt den Ton an

Am zweiten Tag des Deutschen Krankenhaustages erläuterten Experten zentrale Herausforderungen, denen Krankenhäuser jetzt und in Zukunft gegenüberstehen. Der Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Thomas Reumann, betonte in seiner Eröffnung, dass es an der Zeit sei, unterschiedliche Modelle zu diskutieren, wie die Verantwortungsverteilung zwischen Bund, Ländern und Krankenkassen aussehen müsse. Zwei große Herausforderungen seien zu bewältigen. "Zum einen müssen wir uns der dramatischen Entwicklung der Digitalisierung stellen. Und wir dürfen bei allen Fragen niemals vergessen, die Demografie gibt den Ton an", so Reumann. Wolfgang Pföhler, Präsident des Kuratoriums des Deutschen Krankenhausinstituts, der sich in seinem Vortrag mit dem realen Investitionsbedarf der Krankenhäuser beschäftigte, stellte fest: "Wir benötigen intelligente Wege, um die Investitionsfinanzierung zu sichern. Derzeit hat man den Eindruck eines absoluten Stillstandes zwischen Bund und Ländern." Nach seiner Auffassung sei ein nationaler Kraftakt unter Beteiligung des Bundes und einer Sonderförderung im IT-Bereich dringend erforderlich. "Zudem sollte die Finanzierung der Wiederbeschaffung kurzfristig zu beschaffender Güter und kleiner baulicher Maßnahmen über pflegesatzfähige Leistungen durch die Kassen bezahlt werden", so Pföhler.

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Verbesserung der Gesundheitsversorgung - Reformvorhaben im Fokus

"Das Pflegeberufegesetz ist eines der wichtigsten Gesetzesvorhaben der vergangenen Legislaturperioden. Nicht nur für die professionell Pflegenden selbst, sondern für alle qualitätsbewussten Kliniken, Pflegeeinrichtungen sowie für die Menschen, die heute und zukünftig auf professionelle Pflege angewiesen sind", erklärte Irene Maier, Kongress-präsidentin des 39. Deutschen Krankenhaustages. Dass eine grundlegende Reformierung der Pflegeausbildung notwendig sei, um weiterhin eine hohe Qualität der Pflege gewährleisten zu können, qualifizierte Bewerber anzusprechen und Berufstätige zu halten, sei unstreitig. "Der Gesetzentwurf schafft hierfür den Rahmen, denn er berücksichtigt erstmals die tatsächlichen Anforderungen an die Pflegeberufe, statt an gewachsenen Strukturen festzuhalten." Maier, zugleich Pflegedirektorin des Universitätsklinikums Essen, kritisierte allerdings eine mögliche Verzögerung bei der Verabschiedung des Gesetzes. "Jedes weitere Hinausschieben wäre fahrlässig, denn es verstärkt den Fachkräftemangel in allen Tätigkeitsfeldern der Pflege und schwächt die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der Kliniken."

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Wichtige ordnungspolitische Weichenstellung

"Mit der für heute terminierten Verabschiedung des PsychVVG im Deutschen Bundestag wird der 2009 eingeschlagene Weg zu einem Preissystem für die psychiatrischen Leistungen im Krankenhaus verlassen. Psychiatrische Erkrankungen sind zu individuell. Sie können nicht ausreichend sachgerecht über landeseinheitliche Preise abgebildet werden. Die Vergütung dieser Leistungen erfolgt weiterhin über hausindividuelle Budgets. Damit wird eine bedeutsame ordnungspolitische Weichenstellung in der Finanzierung der psychiatrischen Leistungen der Krankenhäuser vorgenommen, die die Krankenhäuser begrüßen", erklärte der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Georg Baum.

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Kongresspräsidentin Maier: Mut zu neuen Wegen

"Wenn wir die Zukunft unserer Krankenhäuser tatsächlich nachhaltig sichern wollen, müssen wir zeitnah verlässliche, am tatsächlichen Bedarf orientierte Lösungen finden", erklärte Irene Maier, Kongresspräsidentin des 39. Deutschen Krankenhaustages, heute bei der Vorstellung des aktuellen Kongressprogramms in Düsseldorf. Im Hinblick auf die Betriebskostenfinanzierung seien der mit dem Krankenhausstrukturgesetz eingeführte Pflegezuschlag, die Tarifausgleichsrate und das Förderprogramm für Pflegestellen und Hygiene wichtige Voraussetzungen dafür, dass Mitarbeiter fair bezahlt und dringend benötigte zusätzliche Fachkräfte eingestellt werden können. "Praktisch werden diese Regelungen jedoch immer wieder konterkariert, indem Entscheidungen von Kostenträgern hinausgezögert oder in der Umsetzung so abgeändert werden, dass das veranschlagte Budget nicht bei den Krankenhäusern ankommt. Das betrifft insbesondere Zentrumszuschläge, Hochschulambulanzen und die stationäre Notfallversorgung", erklärte die diesjährige Kongresspräsidentin.

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Fixkostendegressionsabschlag: Gesetzgeber muss handeln

Der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Georg Baum, erklärt zur heutigen Meldung des AOK-Bundesverbandes zum Fixkostendegressionsabschlag:

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Der Kampf gegen Keime dauert an - mit Erfolgen

Die Ergebnisse der Studie des Europäischen Zentrums für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten zu Krankenhausinfektionen in Europa machen nach Auffassung der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) deutlich, dass die Krankenhäuser in Deutschland sich des Problems sehr bewusst sind und mit einer Vielzahl an Maßnahmen gegen die Gefahren vorgehen. "Die Studie macht aber auch deutlich, dass die überwiegende Zahl der Infektionen krankheitsbedingt ist. Gleichwohl sind weitere Anstrengungen zur Vermeidung vermeidbarer Infektionen notwendig. Wichtig dazu ist, dass wir immer mehr geschultes Personal in den Kliniken haben, die Händehygiene in den letzten Jahren massiv verbessert haben und insbesondere bei den MRSA-Infektionen einen positiven Trend erkennen können. Denn seit 2010 ist der Anteil von MRSA an allen Staphylococcus aueus-Infektionen deutschlandweit rückläufig und hat sich fast halbiert", erklärt DKG-Hauptgeschäftsführer Georg Baum.

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