„Es reicht! Die 750 Millionen Euro Kürzungen, die die Koalition den Krankenhäusern in 2013 und 2014 zusätzlich zu den bereits vereinnahmten 1,9 Milliarden Euro abverlangt, müssen gestoppt werden. Es ist für die Krankenhäuser nicht länger erträglich, von jeder zusätzlichen Geburt und jedem zusätzlichen Krebsbehandlungsfall eine 25-Prozent-Kürzung hinnehmen zu müssen, während sich bei Gesundheitsfonds und Krankenkassen die Milliarden anhäufen. Den Kliniken werden Mittel, die sie dringend für Personal und für die Verbesserung von Patientensicherheit und Qualität brauchen, entzogen. Die Milliardenüberschüsse in der Gesetzlichen Krankenversicherung müssen für eine verbesserte Versorgung der Patientinnen und Patienten in Deutschland eingesetzt werden. Das ist deren Aufgabe.

Den Krankenhäusern droht im nächsten Jahr eine Finanzierungskatastrophe. Einem gesetzlich limitierten Preiszuwachs von unter 2 Prozent – ggf. nur 600 Millionen Euro – stehen massive Kostensteigerungen in Milliardenhöhe gegenüber. Alleine die Erhöhung der Haftpflichtprämien um ca. 200 Millionen Euro wird einen großen Teil des Preiszuwachses aufbrauchen.