Für die Krankenhäuser leiten sich aus dieser Misere klare Erwartungen an die Regierungskoalition ab, nämlich:

- Die Krankenhäuser brauchen wie in 2012 auch in 2013 eine Tarifausgleichsrate. Denn schon heute stehen die Tarifverträge mit Steigerungsraten weit über dem Kostenorientierungswert fest.

- Von dem extrem niedrigen Kostenorientierungswert dürfen nicht auch noch auf der Landesebene Abzüge für Leistungsentwicklungen vorgenommen werden. Auch hier muss die diesbezügliche gesetzliche Vorgabe für 2013 ausgesetzt werden.

- Die 2010 zur Sanierung der GKV installierten Kürzungen in Form von 25-prozentigen Mehrleistungsabschlägen, die den Kliniken 250 Millionen Euro entziehen müssen für 2013 beendet werden.

Ohne Hilfe des Gesetzgebers droht den Krankenhäusern in 2013 eine Finanzierungskatstrophe.“