Pressemitteilungen
Georg Baum
Doppeltes Spiel der Krankenkassen
Zur Kritik des GKV-Spitzenverbandes an den Operationen in den Krankenhäusern erklärt der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Georg Baum:
Der medizinische Behandlungsbedarf kann nur von den behandelnden Ärzten beurteilt werden. Patienten, die in den Kliniken operiert werden können, haben oft eine längere Leidensgeschichte und werden in der Regel über den niedergelassenen Arzt eingewiesen. Hier greift ein Mehraugenprinzip. Zudem besteht die Möglichkeit zur Einholung von Zweitmeinungen. Die pauschale Verdächtigung, die Krankenhäuser würden aus nichtmedizinischen Gründen Patienten operieren, ist diffamierend und dezidiert zurückzuweisen.“
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Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) ist der Dachverband der Krankenhausträger in Deutschland. Sie vertritt die Interessen der 28 Mitglieder - 16 Landesverbände und 12 Spitzenverbände - in der Bundespolitik und nimmt ihr gesetzlich übertragene Aufgaben wahr. Die 2.045 Krankenhäuser versorgen jährlich 18,3 Millionen stationäre Patienten und 18 Millionen ambulante Behandlungsfälle mit 1,1 Millionen Mitarbeitern. Bei 83,4 Milliarden Euro Jahresumsatz in deutschen Krankenhäusern handelt die DKG für einen maßgeblichen Wirtschaftsfaktor im Gesundheitswesen.
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