„Die Krankenkassen verdächtigen und verurteilen auf unseriöser Datenbasis Ärzte und Krankenhäuser. Das weisen wir auf das Schärfste zurück.

Wenn von 153.000 Ärzten gerade einmal 64 Einschätzungen abgeben, dann ist es absolut böswillig, daraus den Schluss zu ziehen, dass 27.000 niedergelassene Ärzte gegen das Gesetz verstoßen. Auch die Zahlen zu den befragten Krankenhäusern sind statistisch irrelevant. Zudem besteht zwischen Apotheken, Hörgeräteakustikern, orthopädischen Schuhmachern und Krankenhäusern gar kein Zuweisungsverhältnis. Die Krankenkassen beschädigen das vom Gesetzgeber zum Wohle des Patienten geförderte Miteinander von Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten auf der Basis gesetzlich vorgegebener Kooperationsvereinbarungen, bei denen Leistung und Gegenleistung in einem ausgewogenen Verhältnis stehen.

Die Krankenhäuser fordern den GKV-Spitzenverband auf, endlich seiner Verantwortung für die Patientenversorgung gerecht zu werden, statt sich ständig in übler Nachrede zu ergehen.“