„Die messbare Qualität der medizinischen Leistungen der Krankenhäuser ist weiter gestiegen. In einem weltweit einzigartig umfassenden Qualitätserfassungssystem werden von 18 Millionen Krankenhausfällen 4 Millionen und damit jeder fünfte Fall einer gezielten Überprüfung unterzogen. Dabei werden aus 30 bedeutsamen Krankheitsbildern und Behandlungsarten wie z. B. Hüftoperationen, Geburten, Dekubitus, eine Vielzahl von Indikatoren erhoben, zentral ausgewertet und den Kliniken zurückgespiegelt. Die Krankenhäuser sind verpflichtet, die Ergebnisse zu veröffentlichen. Damit stellen sich die Krankenhäuser zugleich einem Leistungsvergleich. Die Patienten und Einweiser haben die Möglichkeit, dies in den Qualitätsberichten transparent nachzuvollziehen. In dem von der DKG geführten Deutschen Krankenhausverzeichnis (www.Deutsches-Krankenhaus-Verzeichnis.de) sind die Daten authentisch für die Öffentlichkeit bereitgestellt. 90 Prozent der abgefragten Indikatoren liegen nunmehr im absoluten qualitativen Sollbereich. Lediglich bei 9 von 400 Indikatoren sieht das für die Erfassung und Auswertung vom Gemeinsamen Bundesausschuss beauftragte Institut AQUA noch Verbesserungsbedarf. Im Vorjahr war dies noch bei 21 Indikatoren der Fall. Diese Form der Qualitätssicherung ist nicht die einzige Qualitätssicherungsmaßnahme in den Kliniken. Sie wird ergänzt durch eine Vielzahl Qualität sichernder interner Prozesse und Strukturen, die in ihrer Gesamtheit die weltweit anerkannte Qualitätsmedizin der deutschen Krankenhäuser gewährleisten.“