„Falsches wird nicht richtig, nur weil man es ständig wiederholt. Die Krankenhäuser werten die seit Monaten anhaltende Kampagne der Krankenkassen zu angeblichen Falschabrechnungen in den Kliniken als unverschämte Diskreditierung. Tatsache ist, dass bei mehr als 17 Millionen Behandlungen mit einem Erlösvolumen von 55 Milliarden Euro 96 Prozent der Klinikabrechungen unbeanstandet bleiben. Bei den beanstandeten Rechnungen handelt es sich in der Regel um medizinische Streitfälle. Das effektive Rechnungskürzungsvolumen beläuft sich auf lediglich 237 Millionen Euro. Davon wird der überwiegende Anteil von Kliniken akzeptiert, um langwierige rechtliche Auseinandersetzungen zu vermeiden.“