"Der Bundesrechungshof unterliegt einer Fehleinschätzung. Ein Großteil der zwischen Kassen und Kliniken streitig gestellten Abrechnungen hat unterschiedliche medizinische Einschätzungen zwischen Kassen und Klinikkärzten zum Hintergrund. Von den Kliniken zugunsten der Patienten erbrachte Leistungen werden in nicht gerechtfertigter Weise gekürzt bzw. als Falschabrechnungen deklariert. Soweit Kürzungen von den Kassen vollzogen werden, handelt es sich häufig um den Verzicht der Kliniken auf langwierige rechtliche Auseinandersetzungen. Von einem zu realisierenden Sparvolumen in Höhe von 875 Millionen Euro kann überhaupt keine Rede sein."