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DKG zu angeblich fehlerhaften Klinikabrechnungen
Georg Baum
"Der Bundesrechungshof unterliegt einer Fehleinschätzung. Ein Großteil der zwischen Kassen und Kliniken streitig gestellten Abrechnungen hat unterschiedliche medizinische Einschätzungen zwischen Kassen und Klinikkärzten zum Hintergrund. Von den Kliniken zugunsten der Patienten erbrachte Leistungen werden in nicht gerechtfertigter Weise gekürzt bzw. als Falschabrechnungen deklariert. Soweit Kürzungen von den Kassen vollzogen werden, handelt es sich häufig um den Verzicht der Kliniken auf langwierige rechtliche Auseinandersetzungen. Von einem zu realisierenden Sparvolumen in Höhe von 875 Millionen Euro kann überhaupt keine Rede sein."
Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) ist der Dachverband der Krankenhausträger in Deutschland. Sie vertritt die Interessen der 28 Mitglieder - 16 Landesverbände und 12 Spitzenverbände - in der Bundespolitik und nimmt ihr gesetzlich übertragene Aufgaben wahr. Die 2.064 Krankenhäuser versorgen jährlich 18 Millionen stationäre Patienten und 18 Millionen ambulante Behandlungsfälle mit 1,1 Millionen Mitarbeitern. Bei 70 Milliarden Euro Jahresumsatz in deutschen Krankenhäusern handelt die DKG für einen maßgeblichen Wirtschaftsfaktor im Gesundheitswesen.
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