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19. Oktober 2010
Politische Podiumsdiskussion zum Auftakt des 33. Deutschen Krankenhaustags

Gesundheitsminister Rösler diskutiert GKV-Reformkonzept mit Spitzen des Klinikmanagements

Die strukturellen Auswirkungen der Reform zur Neuordnung der GKV-Finanzierung auf den Krankenhaussektor bilden einen der Schwerpunkte des diesjährigen Deutschen Krankenhaustages in Düsseldorf. Die neue Gesundheitsreform, die allein 2011 für die Kliniken Zuwachsbegrenzungen in Höhe von 500 Millionen Euro vorsieht, trifft den stationären Sektor zu einer Zeit, in der er bereits vor enormen Herausforderungen steht. Die chronische Unterfinanzierung sowie die gesetzlich bzw. tarifbedingten Kosten- und Ausgabensteigerungen lasten unvermindert auf den Budgets der 2.080 Kliniken. Gleichzeitig nimmt der Wettbewerb um die beste Qualität weiterhin stark zu, während die Verzahnung von ambulanter und stationärer Versorgung ins Stocken geraten ist.

Vor diesem Hintergrund wird der 33. Deutsche Krankenhaustag unter dem Generalthema „Sicherstellung der Versorgung – Beitrag der Krankenhäuser“ die Chancen, Potentiale und Risiken der Kliniken in Deutschland analysieren und kritisch beleuchten. Im Rahmen der Auftaktveranstaltung am 17. November 2010 wird Kongresspräsident Prof. Dr. Hans-Fred Weiser mit Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler und Dr. Rudolf Kösters, Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), sowie weiteren hochkarätigen Experten aus dem Klinikmanagement die Perspektiven der Gesundheitspolitik vor dem Hintergrund des GKV-Finanzierungsgesetzes diskutieren.

Der 33. Deutsche Krankenhaustag, der vom 17. bis 20. November 2010 in Düsseldorf im Rahmen der MEDICA stattfindet, greift mit seinen vielfältigen Vorträgen, Seminaren und Foren aktuelle gesund¬heitspolitische und krankenhausrelevante Fragestellungen auf. Ziel des Krankenhaustages ist es, allen relevanten Berufsgruppen im Krankenhaus – Ärzten, Krankenhausdirektoren, Krankenhausträgern und Pflegepersonal – sowie den Partnern im Gesundheitswesen die Gelegenheit zur Diskussion und Meinungsfindung zu geben. Die Veranstalterin, die Gesellschaft Deutscher Krankenhaustag (GDK), erwartet an den vier Kongresstagen über 1.800 Besucher aus Klinikbetrieb und Gesundheitspolitik.

Mit dem diesjährigen Kongresspräsidenten Prof. Dr. Hans-Fred Weiser fällt der Wechsel an der Spitze des Deutschen Krankenhaustages an den Verband der Leitenden Krankenhausärzte Deutschlands e.V. (VLK), dessen Präsident Weiser seit 2003 ist. Darüber hinaus ist er Mitglied des GDK-Verwaltungsrats. Seit 1988 ist Weiser Chefarzt der I. Chirurgischen Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie des Diakoniekrankenhauses Rotenburg/Wümme.

Das ausführliche Kongress-Programm des 33. Deutschen Krankenhaustages steht unter www.deutscher-krankenhaustag.de als PDF-Datei zum Herunterladen bereit. 


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Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) ist der Dachverband der Krankenhausträger in Deutschland. Sie vertritt die Interessen der 28 Mitglieder - 16 Landesverbände und 12 Spitzenverbände - in der Bundespolitik und nimmt ihr gesetzlich übertragene Aufgaben wahr. Die 2.064 Krankenhäuser versorgen jährlich 18 Millionen stationäre Patienten und 18 Millionen ambulante Behandlungsfälle mit 1,1 Millionen Mitarbeitern. Bei 70 Milliarden Euro Jahresumsatz in deutschen Krankenhäusern handelt die DKG für einen maßgeblichen Wirtschaftsfaktor im Gesundheitswesen.

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