„Bereits auf den ersten Blick ist der angekündigte Rückfall in die Kürzungspolitik für Krankenhäuser enttäuschend. Wieder einmal müssen die Kliniken für die Sanierung der gesetzlichen Krankenkassen herhalten. Nicht nachvollziehbar aus Sicht der Krankenhäuser und ihrer 1,1 Millionen Beschäftigten ist, dass die Politik in dem ohnehin unterfinanzierten Klinikbereich Sparziele sucht. Die Halbierung einer niedrig zu erwartenden Grundlohnrate wird dazu führen, dass die Kliniken die Personalkostensteigerungen von ca. 1,5 Milliarden Euro in 2011 im Wesentlichen aus der Substanz aufzubringen haben.“