„Die Kritik der Krankenkassen an den Ausgabenzuwächsen für die Krankenhäuser ist dezidiert zurückzuweisen. In der Zuwachsrate für die Kliniken, die nach der amtlichen Statistik des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) 5,8 Prozent beträgt, ist das Hilfsprogramm für die nachholende Finanzierung der Löhne und Gehälter der über 1 Mio. Beschäftigten in den Krankenhäusern enthalten. Dies nun wieder in Frage zu stellen, wäre katastrophal: Der Abbau von Arbeitsplätzen und der Verlust von Kaufkraft wäre die zwangsläufige Folge. Es wäre geradezu grotesk, wenn Opel vier Mrd. Euro zur Sicherung von Betriebsstätten erhält und gleichzeitig den Krankenhäusern die für den Erhalt von Arbeitsplätzen notwendigen finanziellen Mittel genommen würden.“