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DKG zu den Finanzierungshilfen für die Tariflohnsteigerungen in den Krankenhäusern
Kassen müssen Finanzierungshilfen für Kliniken sofort freigeben
Georg Baum
Die Koalition hat beschlossen, dass die Krankenhäuser zur Unterstützung für die Lohnsteigerungen eine Tarifhilfe in Höhe von 50 Prozent erhalten. Der Gesundheitsfonds zahlt diese Mittel in Höhe von monatlich 110 Mio. Euro an die Krankenkassen aus. Aber diese Gelder bleiben dort liegen, weil zunächst eine Vereinbarung zwischen den Kliniken und dem GKV-Spitzenverband über die Höhe der Tarifhilfe zu schließen ist. Bis diese Vereinbarung zustande kommt, kann es noch lange dauern. Die dringliche Bitte der DKG an den GKV-Spitzenverband, schnell mit den Verhandlungen zu beginnen, hat dieser unverständlicherweise abgelehnt. Damit kann es noch mehrere Monate dauern, bis die Mittel endlich den Krankenhäusern zu fließen.
Während mit milliardenschweren Hilfen in anderen Bereichen der Wirtschaft Liquidität bereitgestellt wird, versickern die für die Krankenhäuser vorgesehenen Mittel aus dem Fonds zunächst auf den Konten der Krankenkassen. Hier baut sich ein handfester Liquiditätsskandal auf. Die Krankenhäuser appellieren an die Krankenkassen, aber insbesondere auch an die Aufsicht führende Bundesregierung, sicherzustellen, dass die für die Krankenhäuser vorgesehenen finanziellen Hilfen umgehend in den Häusern ankommen.“
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2009-01-30_PM-DKG-zu-Finanzierungshilfen-für-Tariflohnsteigerungen (doc, 34 KB)
2009-01-30_PM-DKG-zu-Finanzierungshilfen-für-Tariflohnsteigerungen (pdf, 19 KB)Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) ist der Dachverband der Krankenhausträger in Deutschland. Sie vertritt die Interessen der 28 Mitglieder - 16 Landesverbände und 12 Spitzenverbände - in der Bundespolitik und nimmt ihr gesetzlich übertragene Aufgaben wahr. Die 2.064 Krankenhäuser versorgen jährlich 18 Millionen stationäre Patienten und 18 Millionen ambulante Behandlungsfälle mit 1,1 Millionen Mitarbeitern. Bei 70 Milliarden Euro Jahresumsatz in deutschen Krankenhäusern handelt die DKG für einen maßgeblichen Wirtschaftsfaktor im Gesundheitswesen.
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