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PROGNOS-Studie belegt: Nötige Investitionen in Kliniken stärken Wachstum und sichern Arbeitsplätze in Deutschland
DKG zur PROGNOS-Studie "Makroökonomische Auswirkungen zusätzlicher Investitionen im Krankenhausbereich im Jahr 2009"
Georg Baum
In der Studie heißt es dazu, dass zusätzliche Investitionen in das Krankenhauswesen zu einem überproportionalen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts führten. Mit 1 Mrd. Euro für die Kliniken würden 2,8 Mrd. Euro bewegt, die 34.000 Arbeitsplätze sicherten. Bei breiten über die Volkswirtschaft gestreuten öffentlichen Ausgaben liege dieser Multiplikator oftmals nur in der Nähe von 1 und nicht wie bei den Krankenhäusern bei 1,8. Der hohe Multiplikator für das Krankenhauswesen begründe sich im Wesentlichen damit, dass durch diese spezifische Ausrichtung der Investitionen in besonderem Maße heimische Wertschöpfung gestärkt werde.
Obwohl per Gesetz verpflichtet, sinkt die von den Bundesländern bereit gestellte Investitionssumme von Jahr zu Jahr. Das Bundesgesundheitsministerium hat in einem Gutachten von Prof. Rürup einen jährlichen erforderlichen Investitionsbetrag von 5 Mrd. Euro ermittelt. Konkrete Investitionsvorhaben liegen bei den für die Krankenhausplanung zuständigen Behörden der Länder als Anträge in Milliardenhöhe vor und könnten sofort in Aufträge fließen.“
Dateien
2009-01-09_PM-DKG-zur-Prognos-Studie (doc, 33 KB)
2009-01-09_PM-Anlage-Summary-Prognos-Studie (pdf, 57 KB)
2009-01-09_PM-DKG-zur-Prognos-Studie (pdf, 18 KB)Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) ist der Dachverband der Krankenhausträger in Deutschland. Sie vertritt die Interessen der 28 Mitglieder - 16 Landesverbände und 12 Spitzenverbände - in der Bundespolitik und nimmt ihr gesetzlich übertragene Aufgaben wahr. Die 2.064 Krankenhäuser versorgen jährlich 18 Millionen stationäre Patienten und 18 Millionen ambulante Behandlungsfälle mit 1,1 Millionen Mitarbeitern. Bei 70 Milliarden Euro Jahresumsatz in deutschen Krankenhäusern handelt die DKG für einen maßgeblichen Wirtschaftsfaktor im Gesundheitswesen.
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