„Wieder einmal ist festzustellen, dass die Zahlungen der Krankenkassen an die Krankenhäuser weit unter dem Durchschnitt der Gesamtausgaben der GKV liegen (2,6 Prozent zu 4,2 Prozent). Zudem sind die Krankenhausausgaben gegenüber den ersten 6 Monaten des Jahres rückläufig. Damit wird zweierlei deutlich:

- Die Krankenhäuser tragen zur Stabilisierung der GKV bei.
- Prognosen zu übermäßigen Ausgaben für die GKV erweisen sich als falsch.

Angesichts der real belegten positiven Entwicklung der Krankenhaushausgaben sind die von den Krankenkassen erwarteten massiven Ausweitungen der Krankenhausleistungen in 2009 bloße Behauptungen, die jeder sachlichen Fundierung entbehren. Die Kliniken appellieren an die Politik, sich von Zahlenspielen zu Lasten der Krankenhäuser nicht zu falschen Entscheidungen im Gesetzgebungsverfahren zur Krankenhausfinanzierung hinreißen zu lassen. Die aktuelle Leistungsentwicklung unterstreicht im Gegenteil, dass die Kliniken Finanzierungshilfen brauchen. So sind mit dem 1. Januar 2009 5 Prozent höhere Löhne zu zahlen. Unsachliche Kürzungsdebatten, wie Sie durch die Änderungsanträge des Bundesgesundheitsministeriums befördert werden, sind schnellstens zu beenden.“