Zwischen den Gesellschaftern und der Geschäftsführung bestanden unterschiedliche Auffassungen zur künftigen Ausrichtung und Tätigkeit der BQS. Mit Blick auf das Vergabeverfahren zur Übernahme von Qualitätssicherungsaufgaben seitens des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) wollen die Gesellschafter die Schwerpunktaufgaben der BQS - die Verfahrensentwicklung, die Durchführung und Ergebnisdarstellung der einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung für Vertragsärzte, für zugelassene Krankenhäuser und die sektorübergreifende Qualitätssicherung - neu fokussieren.

Die Gesellschafter würdigten in der heutigen Gesellschafterversammlung ausdrücklich die Verdienste Dr. Mohrs, der seit 2001 als Geschäftsführer der BQS tätig war. Sie bedankten sich für die geleistete Arbeit, die zum heutigen Stellenwert der BQS im deutschen Gesundheitssystem maßgeblich beigetragen habe.

Die Bundesgeschäftsstelle Qualitätssicherung wurde im Jahr 2000 von den Spitzenverbänden der Krankenkassen (GKV), dem Verband der privaten Krankenversicherung (PKV), der Bundesärztekammer (BÄK) und der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) unter Mitwirkung des Deutschen Pflegerates (DPR) gegründet. Sie ist mit der Entwicklung und Umsetzung der Maßnahmen im Rahmen der externen stationären Qualitätssicherung betraut. Seit 2004 führt die BQS diese Aufgaben im Auftrag des G-BA durch.


Kontakt:
Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen (GKV); VdAK/AEV: Michaela Gottfried T. (0 22 41) 1 08 - 2 93
Bundesärztekammer (BÄK)
Alexander Dückers, T. (0 30) 40 04 - 5 67 00
Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG)
Dr. Andreas Priefler, T. (030) 3 98 01 -10 20