Der Tarifvertrag sieht für einen ärztlichen Berufseinsteiger (West) eine monatliche Gehaltsteigerung um 500 € auf 3.600 € vor. Nach drei Berufsjahren erhält der Assistenzarzt künftig eine Erhöhung um 750 € auf 4.200 €.

Der DKG Hauptgeschäftsführer appelliert mit Nachdruck an alle Verhandler, zu berücksichtigen, dass es keine Refinanzierungsautomatismen für Tariferhöhungen oberhalb der vom Gesetzgeber vorgegebenen Grundlohnrate von 0,63 Prozent gibt. Auch gibt es keine landesspezifischen Vergütungsregelungen, über die Mehrkosten für Lohnabschlüsse in die Pflegesätze bzw. Fallpauschalen der Kliniken eingebracht werden können.

Baum: "Wir haben ein bundeseinheitliches Bewertungssystem, das auf landes- oder regionalspezifische Lohnkomponenten keine Rücksicht nimmt. Höhere Lohnkosten für Ärzte müssen aus den gedeckelten Erlösen finanziert werden, was bei der überwiegenden Zahl der Kliniken dazu führt, dass vorhandene Defizite noch weiter erhöht werden und die Lasten für die Träger und Eigentümer der Kliniken steigen."