Robbers bezeichnete die Verhandlungstaktik der Krankenkassen als nicht verantwortbar. Wenn die Finanzierung der Ausbildung auf Dauer nicht kostendeckend sei, müssten sich viele Träger über kurz oder lang aus der Ausbildung verabschieden. Die Folgen seien ein drastischer Kapazitätsabbau bei den Ausbildungsplätzen und eine Verschlechterung der Ausbildungsqualität. Vor dem Hintergrund des zunehmenden Bedarfs an Patientenversorgung aufgrund der Überalterung der Gesellschaft hätten die Kassen daher ein fatales Signal gesetzt. Die Haltung der Krankenkassen sei völlig kontraproduktiv, da hierdurch das Ziel, auch zukünftig ein bedarfsgerechtes Angebot an qualifiziertem Personal sicherzustellen, massiv gefährdet werde.

Ein Mangel an ausgebildeten Fachkräften betreffe das gesamte Gesundheitswesen, da die Kliniken auch für viele andere Bereiche mit ausbilden. Die Krankenhäuser als Träger der Ausbildungsstätten müssten in die Lage versetzt werden, mit einer auskömmlichen Finanzierung ihre Aufgabe zur
Nachwuchsausbildung wahrzunehmen.

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