DKG-Hauptgeschäftsführer Jörg Robbers erklärte, durch die Schaffung verbindlicher Standards bei Klassifizierung, Finanzierung und Anerkennung ließen sich die spürbaren beschäftigungswirksamen Potenziale des OTA-Ausbildungsberufs weiter steigern: "Der OTA-Beruf ist ein verantwortungsvoller und abwechslungsreicher Job mit viel Perspektive. Die Nachfrage nach OTA auf dem deutschen Arbeitsmarkt steigt seit vielen Jahren unvermindert stark an; ein Ende dieses Trends ist nicht absehbar. Die Absolventen finden ohne Probleme bundesweit einen sicheren Arbeitsplatz. Sie sind heute aus dem Operationsdienst der Krankenhäuser nicht mehr wegzudenken".

Durch die Ausbildung junger Arbeitnehmer zu hochqualifizierten OTA wirkten die Krankenhäuser dem Fachkräftemangel in Deutschland aktiv entgegen. Sie erfüllten damit eine Vorbildfunktion für andere Wirtschaftszweige. In der bundeseinheitlichen OTA-Ausbildung sehe die DKG ein wichtiges Instrument, die hoch spezialisierten Arbeitsprozesse insbesondere im klinischen Bereich effizient und mit höchstem Qualitätsstandard zu sichern, so der DKG-Hauptgeschäftsführer weiter.

Robbers bekräftigte, die etablierte OTA-Ausbildung nach den Ausbildungs- und Prüfungsrichtlinien der DKG sei zukunftsweisend und bürge für qualitative Höchststandards in einem hochkomplexen medizinischen Umfeld. Die Evaluation der theoretischen und praktischen Ausbildungsinhalte werde durch die DKG und den OTA-Schulträgerverband bundeseinheitlich sichergestellt.