Im Mittelpunkt des diesjährigen Krankenhaustages stehen die aktuellen gesundheitspolitischen Reformvorstellungen und ihre möglichen Auswirkungen auf den Wachstums- und Innovationsmotor Krankenhaus. Mit einem Jahresumsatz von über 64 Milliarden Euro sind die Kliniken in Deutschland ein bedeutender Wirtschaftsfaktor und mit 1,1 Millionen Mitarbeitern einer der leistungsstärksten Jobmotoren im Gesundheitswesen. Gleichzeitig müssen sich Krankenhäuser bei weiterhin knappen finanziellen Ressourcen einem scharfen Qualitäts- und Leistungswettbewerb stellen. Vor dem Hintergrund des grundlegenden Strukturwandels im deutschen Gesundheitswesen wird der 28. Deutsche Krankenhaustag die Reformkonzepte von Politik und Wissenschaft kritisch hinterfragen und innovative Lösungsansätze für die stationäre Versorgung der Zukunft aufzeigen.

Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung am 16. November werden namhafte Gesundheitspolitiker gemeinsam mit dem diesjährigen Kongresspräsidenten Wolfgang Pföhler die Perspektiven der Krankenhausversorgung der nächsten Jahre diskutieren. Dies bildet den Auftakt zu zahlreichen gesundheitspolitischen und praxisorientierten Vorträgen. Die Veranstalterin, die Gesellschaft Deutscher Krankenhaustag (GDK), erwartet an den vier Kongresstagen über 1.500 Besucher aus Klinik, Wissenschaft und Gesundheitspolitik.

Mit der "Scharfschaltung" des DRG-Systems und dem Wegfall der budgetneutralen Phase ab dem 1. Januar 2005 hat für die Krankenhäuser in Deutschland ein neues Zeitalter der Leistungsrechnung begonnen. Im Rahmen einer gesundheitspolitischen Vortragsveranstaltung mit dem Titel "Ein Jahr Konvergenz - Auswirkungen auf die Versorgung" wird dieses zentrale Thema unter dem Tagungsvorsitz des Vizepräsidenten der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Dr. Rudolf Kösters, breit diskutiert werden. Weitere Schwerpunkte bilden die Diskussionsforen zu den Themen "Qualitätsoptimierung durch Risikomanagement" und "Die Krankenhaustag-Informationsbörse: Integrationsversorgung (IV) und Medizinische Versorgungszentren (MVZ)" sowie zum "IT-Investitionsstau: das Management und die IT-Leitung im Dauerclinch?".

Am dritten Kongresstag stehen die Themen "Europäische Arbeitszeitrichtlinie - Auswirkungen auf die Personalsituation der Krankenhäuser" und "Die Rechtsposition des Patienten im Krankenhausalltag" auf dem Tagungsprogramm.

Im Rahmen des Pflegeforums werden aktuelle Entwicklungen im Pflegemanagement aufgegriffen. Im Fokus der Expertenvorträge steht das "Leistungsprofil der Pflege im Krankenhaus" sowie das "Pflegemanagement im Wandel". Das Oberarzt-Forum mit den Fachthemen "Risikomanagement im Behandlungsverlauf", "Delegation ärztlicher Tätigkeiten an den Pflegedienst", Fallstrick Kodierung" und "Erfahrungen mit klinischen/diagnostischen Pfaden für die Diagnostik im Rahmen der DRGs" rundet am Samstag das Kongressprogramm ab.

Der 28. Deutsche Krankenhaustag führt die verschiedenen im Krankenhaus tätigen Berufsgruppen zusammen. Das Kongressprogramm bietet umfassende Gelegenheit zur Diskussion zwischen den Partnern im Gesundheitswesen und den Beschäftigten im Krankenhaus.

Veranstaltungsort des 28. Deutschen Krankenhaustages ist das Congress Center Düsseldorf-Ost (CCD-Ost) der Messe Düsseldorf. Das ausführliche Kongress-Programm ist unter www.deutscher-krankenhaustag.de erhältlich.

Der Deutsche Krankenhaustag ist die wichtigste Plattform für die deutschen Krankenhäuser und findet jährlich im Rahmen der MEDICA statt. Die Gesellschaft Deutscher Krankenhaustag mbH (GDK) hat die Aufgabe, den Deutschen Krankenhaustag auszurichten sowie Ausstellungen, Kongresse, Tagungen und Symposien durchzuführen, zu fördern und zu unterstützten. Gesellschafter der GDK sind die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG), der Verband der Leitenden Krankenhausärzte Deutschlands (VLK) und der Verband der Krankenhausdirektoren Deutschlands (VKD). Der Pflegebereich ist durch die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Schwesternverbände und Pflegeorganisationen (ADS) und den Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe (DBFK) in die Arbeit der GDK eingebunden.