Nach den Zahlen des Statistischen Bundesamtes betrug die Verweildauer im Krankenhaus für 2003 durchschnittlich 8,9 Tage. Damit hat sich die durchschnittliche Verweildauer gegenüber dem Vorjahr nochmals um 3,3 Prozent (2002) verringert. 1993 betrug sie noch 13,2 Tage; dies bedeutet eine Abnahme der Verweildauer innerhalb von 10 Jahren um rund ein Drittel. Gleichzeitig ist auch die Zahl der Betten im Jahr 2003 auf rund 542.000 (2002: 547.284) gesunken. Gegenüber 1993 (628.658) hat sich die Bettenanzahl damit um 13,8 Prozent verringert. Die Zahl der Kliniken sank von 2.221 (2002) um 1,4 Prozent auf 2.189.

Pföhler bezeichnete die Zahlen als Beweis dafür, dass in den Krankenhäusern - mit begrenzten Ressourcen und knappen Budgets - eine hochwertige und effektive Arbeit geleistet werde. Die Verweildauerverkürzung sei auch auf die Einführung der Fallpauschalen im Krankenhaus zurück zu führen. Der DKG-Präsident warnte jedoch davor, den Kliniken übergroße Wirtschaftlichkeitsreserven zu unterstellen. "Der seit Jahren anhaltende Trend der Effizienzsteigerung bei ausbleibenden Budgetsteigerungen ist auf Dauer nicht durchhaltbar, ohne die Versorgungsqualität zu schmälern."