Die DKG hatte bereits im Vorfeld der Bundesratssitzung in einem Positionspapier zum notwendigen Änderungsbedarf des Fallpauschalensystems Stellung bezogen. Darin hatte die DKG u.a. die Verlängerung der Konvergenzphase auf fünf Schritte, die Einführung einer Kappungsgrenze für Budgetverluste sowie die schiedsstellenfähige Individualisierung der vorhandenen Öffnungsklauseln für Krankenhäuser gefordert. Der DKG-Präsident begrüßte es, dass die Vorschläge der DKG in weiten Teilen aufgegriffen wurden.

Pföhler betonte, dass das DRG-System große Fortschritte gemacht habe - es müsse jedoch ständig und zügig weiterentwickelt werden. An ein Preissystem seien hohe Anforderungen zu stellen. Dies erfordere Zeit, damit sich die Auswirkungen auf die Kliniken und auf die Patienten rechtfertigen lassen. Die in dem Vermittlungsergebnis eingebauten Sicherungen verhinderten, dass es zu Verwerfungen insbesondere in der Hochleistungsmedizin komme.