In vielen Städten und Gemeinden seien die Krankenhäuser die wichtigsten Arbeitgeber und Abnehmer für Zulieferer (Medizintechnik, Arzneimittel, etc.) und Dienstleistungsunternehmen (Caterer, etc.). Vom Krankenhaussektor gingen angesichts des wachsenden Bedarfs an gesundheitlichen Dienstleistungen auch in Zukunft erhebliche beschäftigungswirksame Effekte aus. Dazu trage nicht zuletzt der fast 95 Prozent ausmachende inländische Wertschöpfungsanteil von Krankenhäusern in Deutschland bei, so Kölking weiter.

Die wirtschaftspolitische Bedeutung des stationären Sektors wird auf dem diesjährigen Krankenhaustag eine zentrale Rolle spielen. Unter dem Generalthema "Wirtschaftsfaktor Gesundheit" präsentiert sich der 27. Deutsche Krankenhaustag als ein unverwechselbares Kommunikationsforum für das Krankenhauswesen.

Die wichtigste Plattform für die deutschen Krankenhäuser findet vom 25. bis 27. November 2004 im Rahmen der MEDICA in Düsseldorf statt. Die Eröffnungsveranstaltung am 25. November, auf der Fragen zur Finanzierungsbasis der stationären Versorgung diskutiert werden, ist mit Bundesministerin Ulla Schmidt (SPD), dem stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Horst Seehofer, und Prof. Dr. Karl Lauterbach hochkarätig besetzt. Die Eröffnungsveranstaltung bildet den Auftakt zu zahlreichen gesundheitspolitischen und praxisorientierten Vorträgen.

Mit der "Scharfschaltung" des Fallpauschalensystems im Jahr 2005 beginnt für die Krankenhäuser in Deutschland ein neues Zeitalter der Leistungsrechnung. Im Rahmen der Vortragsveranstaltung mit dem Titel "DRG’s: Schaltjahr 2005" wird dieses zentrale Thema unter dem Tagungsvorsitz des Präsidenten der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Wolfgang Pföhler, intensiv diskutiert werden. Weitere Schwerpunkte bilden die Diskussionsforen zum Thema "Integrierte Versorgung - Zwischenbilanz nach elf Monaten Praxis" sowie zum "Stellenwert der Qualitätssicherung in der zukünftigen Gesundheitsversorgung".

Im Rahmen des Pflegeforums werden aktuelle Entwicklungen im Pflegemanagement aufgegriffen. Im Fokus der Expertenvorträge steht die "Sicherstellung patientengerechter Versorgung im Rahmen der Strukturveränderungen im Krankenhaus". Das Oberarzt-Forum mit dem Thema "Arbeitszeitgesetz - Aktuelle Entwicklungen und Modelle" rundet das Kongressprogramm ab.

Über 30 Referenten nehmen in zahlreichen Vorträgen, Foren und Praxisseminaren zu den aktuellen gesundheitspolitischen und krankenhausspezifischen Fragen Stellung. Ziel des Krankenhaustages ist es, allen relevanten Berufsgruppen im Krankenhaus - Ärzten, Krankenhausdirektoren, Krankenhausträgern und Pflegepersonal - sowie den Partnern im Gesundheitswesen die Gelegenheit zur Diskussion und Meinungsfindung zu geben.

Die Veranstalterin, die Gesellschaft Deutscher Krankenhaustag (GDK), erwartet an den drei Kongresstagen über 1.500 Besucher aus Klinik und Gesundheitspolitik.

Der Deutsche Krankenhaustag ist die wichtigste Plattform für die deutschen Krankenhäuser und findet jährlich im Rahmen der MEDICA statt. Die Gesellschaft Deutscher Krankenhaustag mbH (GDK) hat die Aufgabe, den Deutschen Krankenhaustag auszurichten sowie Ausstellungen, Kongresse, Tagungen und Symposien durchzuführen, zu fördern und zu unterstützten. Gesellschafter der GDK sind die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG), der Verband der Leitenden Krankenhausärzte Deutschlands (VLK) und der Verband der Krankenhausdirektoren Deutschlands (VKD). Der Pflegebereich ist durch die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Schwesternverbände und Pflegeorganisationen (ADS) und den Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe (DBFK) in die Arbeit der GDK eingebunden.

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