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DKG zu neuesten Krankenhauszahlen des Statistischen Bundesamtes
Hohe Effizienz der Kliniken
"Die Krankenhäuser haben auch im Jahre 2002 effizient gewirtschaftet und damit den Trend der letzten Jahre erfolgreich fortgesetzt. Wir werden diesen Weg der Wirtschaftlichkeit konsequent weitergehen", betonte der Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Wolfgang Pföhler, heute im Zuge der Veröffentlichung der Krankenhausstatistik des Statistischen Bundesamtes für das Jahr 2002.
Nach den Zahlen des Statistischen Bundesamtes betrug die Verweildauer im Krankenhaus für 2002 durchschnittlich 9,7 Tage. Damit hat sich die durchschnittliche Verweildauer gegenüber dem Vorjahr (2001) nochmals um 1,6 Prozent verringert. 1990 betrug sie noch 15,3 Tage; dies bedeutet eine Abnahme der Verweildauer um mehr als ein Drittel. Gleichzeitig ist die Zahl der im Krankenhaus behandelten Patienten im Jahr 2002 auf 17,4 Millionen (+ 0,6 Prozent) gestiegen. Dies bedeutet gegenüber 1990 (13,8 Millionen) eine Zunahme der behandelten Fälle von mehr als 25 Prozent.
Der DKG-Präsident wertete die Zahlen als Beweis dafür, dass in den Kliniken immer produktiver gearbeitet werde. Zudem sei das Vorurteil, die Krankenhäuser seien die Kostentreiber des Gesundheitswesens bei nüchterner Betrachtung der Kosten- und Leistungsdaten endgültig ausgeräumt. Gleichzeitig warnte Pföhler davor, bei den Krankenhäusern weitere Wirtschaftlichkeitsreserven zu unterstellen, da diese weitestgehend ausgeschöpft seien.
Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) ist der Dachverband der Krankenhausträger in Deutschland. Sie vertritt die Interessen der 28 Mitglieder - 16 Landesverbände und 12 Spitzenverbände - in der Bundespolitik und nimmt ihr gesetzlich übertragene Aufgaben wahr. Die 2.064 Krankenhäuser versorgen jährlich 18 Millionen stationäre Patienten und 18 Millionen ambulante Behandlungsfälle mit 1,1 Millionen Mitarbeitern. Bei 70 Milliarden Euro Jahresumsatz in deutschen Krankenhäusern handelt die DKG für einen maßgeblichen Wirtschaftsfaktor im Gesundheitswesen.
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