Die Gesprächspartner machten zudem in einer gemeinsamen Erklärung ihre Absicht deutlich, innovative Konzepte zur Integrationsversorgung mit Krankenhäusern zu unterstützen. Mit der Erklärung unterstrichen DKG und DAK ihre Auffassung, dass mit der Integrierten Versorgung Chancen für eine verbesserte und effizientere Patientenversorgung bestehen. Dies sei möglich, weil im Mittelpunkt der Integrierten Versorgung organisierte Versorgungsabläufe lägen, die sich an der Lösung individueller Patientenbedürfnisse orientierten.

DKG und DAK begrüßten, dass durch das GKV-Modernisierungsgesetz (GMG) neue Impulse für den Aufbau Integrierter Versorgungsformen gesetzt werden. Dies gelte insbesondere für die Möglichkeiten zur ambulanten Behandlung durch Krankenhäuser, was den Abschluss von Verträgen zur Integrierten Versorgung erleichtern werde. DKG und DAK bekräftigten, diesen neuen Gestaltungsspielraum für eine hochwertige medizinische Versorgung nutzen zu wollen. Es herrschte Übereinstimmung darin, dass der Abschluss von Verträgen zu Integrierten Versorgungsformen im Rahmen eines fairen Wettbewerbes erfolge, der auch eine Kooperation einzelner Kassenarten erlaube.

DKG-Hauptgeschäftsführer Jörg Robbers wertete die gemeinsame Erklärung als "Auftaktsignal" für die Weiterentwicklung der innovativen Versorgungsformen. Gleichzeitig betonte Robbers, es sei unumgänglich, dass die Einnahmen aus der Anschubfinanzierung verantwortungsvoll, transparent, zweckgebunden und zeitnah den Konzepten der Integrierten Versorgung zufließen sollten. Die DKG werde die auf Spitzenverbandsebene begonnenen Verhandlungen zu einer Umsetzungsvereinbarung konstruktiv mitgestalten  und auf einen zügigen Abschluss hinarbeiten.