Dies machte DKG-Haupt-geschäftsführer Jörg Robbers anlässlich des dritten Treffens des Gremiums am 28. Januar 2002 auf Schloss Ziethen deutlich. Aufgabe des "Runden Tisches" sei es vielmehr, der Politik Alternativen aufzuzeigen und dabei deutlich die Vor- und Nachteile verschiedener Reform-vorschläge zu benennen. "Prinzipielle Meinungsverschiedenheiten dürfen auf keinen Fall verschleiert werden", betonte Robbers. Einen Zwang zum Konsens könne es daher nicht geben.

So halte die DKG an der bisherigen Form der Krankenhausplanung und des Sicherstellungs-auftrags der Bundesländer im stationären Bereich fest. "Auf den Vorschlag, Plankranken-häuser in Vertragskrankenhäuser zu überführen und den Kontrahierungszwang der Krankenkassen aufzuheben, werden wir uns nicht einlassen", betonte der DKG-Haupt-geschäftsführer.

Der "Runde Tisch" habe aber die große Chance, eine gemeinsame Vision für die Zukunft unseres Gesundheitssystems zu entwickeln, so Robbers. Für die Erfolg versprechende Zukunftsform des Gesundheitswesens halte die DKG die Integrierte Versorgung. Der DKG-Hauptgeschäftsführer rief alle Vertreter des "Runden Tisches" dazu auf, sich zur gemeinsamen Umsetzung der Integrierten Versorgung zu verpflichten.