Dazu haben die Selbstverwaltungspartner das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus gGmbH (InEK) in Siegburg beauftragt, einen strukturierten Dialog zur Einbindung des medizinisch-wissenschaftlichen Sachverstandes durch ein regelhaftes Verfahren zu implementieren. Neben der Verbesserung der Anpassung des Systems für 2004 sehen die Selbstverwaltungspartner in der Maßnahme eine  Förderung der Akzeptanz der Fallpauschalen.

Das InEK nimmt ab sofort entsprechende Änderungsvorschläge entgegen. Zur Qualifizierung und Bündelung sowie im Hinblick auf eine beschleunigte Bearbeitung sollten relevante Probleme primär nicht von Einzelpersonen, sondern über entsprechende Organisationen und Institutionen im Gesundheitswesen eingebracht werden. Dies sind insbesondere:

1. Die Träger der Selbstverwaltung im Bereich der stationären Versorgung

2. Die medizinischen Fachgesellschaften

3. Die Bundesärztekammer

4. Der Deutsche Pflegerat

5. Der Bundesverband der Medizinprodukteindustrie

6. Die Spitzenorganisation der pharmazeutischen Industrie

Die Frist für die Einbringung von Änderungsvorschlägen beim InEK endet am 31. März 2003.
Die für die Dokumentation von Änderungsvorschlägen zu verwendenden Formulare sind unter der Internet-Adresse www.g-drg.de erhältlich. Im Laufe der zweiten Kalenderwoche des Jahres 2003 wird das Institut zudem auch eine online-Erfassung bereit stellen.


Die Vorschläge sind zu richten an:
InEK gGmbH, Auf dem Seidenberg 3, 53721 Siegburg

oder per e-mail (bevorzugt): Verfahren2004@inek-drg.de