Das deutsche Gesundheitswesen gilt mit seinen 2.240 Krankenhäusern als eine der Wachstumsbranchen, von der positive Beschäftigungsimpulse ausgehen können. In vielen Städten und Gemeinden sind die Krankenhäuser die wichtigsten Arbeitgeber und Abnehmer für Zulieferer und Dienstleistungsunternehmen. Kliniken sind zudem Stätten der Aus- und Weiterbildung und ein wichtiger Motor für Innovationen in Forschung und Entwicklung.

Das veröffentlichte Zahlenmaterial zeigt, dass die deutschen Kliniken hocheffektiv wirtschaften. Während die Zahl der Krankenhauspatienten jedes Jahr um rund 300 000 zusätzliche Fälle steigt, vollzieht sich parallel dazu ein beträchtlicher Abbau von Kapazitäten. Allein zwischen 1990 und 2001 wurden rund 133 000 bzw. knapp 20 Prozent aller Krankenhausbetten abgebaut. Gleichzeitig ist es den Kliniken gelungen, die durchschnittliche Verweildauer seit Beginn der 90er Jahre von fast 15 Tagen auf 9,8 Tage im Jahr 2001 abzusenken.

Gleichwohl bleibt der Auftrag zur verstärkten Effizienz und Effektivität auch im stationären Bereich. Bei knappen finanziellen Ressourcen müssen sich die Kliniken einem individuellen Qualitäts- und Leistungswettbewerb stellen. Langfristig geht der Trend der Krankenhäuser zu "integrierten Dienstleistungszentren" mit einer zentralen Koordinierungsfunktion in der Kette der gesundheitlichen Versorgung.

Die Broschüre "Zahlen, Daten, Fakten 2003" kann zum Preis von Euro 4,60 (ab zehn Exemplaren Euro 3,60) bei der Deutschen Krankenhaus Verlagsgesellschaft, Postfach, 30 02 3, 40402 Düsseldorf, Fax: 0211/179235-20, bestellt werden.