„Die geradezu exponentiell steigenden Überschüsse haben ihr Spiegelbild in den nach wie vor höchst bedenklichen massenhaften Defizitlagen der Krankenhäuser. Etwa ein Drittel der Krankenhäuser schreibt rote Zahlen. Nachweislich klafft in den Kliniken eine große Lücke zwischen den Personalmehrkosten infolge von Tarifsteigerungen und zu niedrigen Preisanpassungen. Auch werden weder die deutlich gestiegenen laufenden Aufwendungen in den Krankenhäusern für die Absicherung der IT-Systeme, noch die dazu erforderlichen Investitionsmittel in nur ansatzweise ausreichendem Maße bereitgestellt. Die DKG appelliert an die Politik, aus den Überschüssen der Krankenkassen und des Gesundheitsfonds die notwendigen Verbesserungen für die Finanzierung des Personals zu nehmen. Auch die Mittel für ein Digitalisierungsförderprogramm sind im System vorhanden. „Investieren statt Einlagern“ muss das Gebot der Stunde sein.“